Aber schreib

Deutschland 2017; Regie: Pola Rada ; 2'55 Minuten

Ein Feldpostbrief aus dem Zweiten Weltkrieg und ein Brief einer Enkelin an ihre Großmutter aus der Jetzt-Zeit. Ein Faden der Liebe, Hoffnung und Sehnsucht nach dem nahestehenden Menschen zieht sich durch Generationen hinweg und verbindet sie.

Pola Rada wurde 1986 in Murmansk, Russland geboren. 2004–2009 absolvierte sie das Pädagogik- und Französisch-Studium an der Staatlichen Pädagogischen Universität in Murmansk. Es folgte der Umzug nach Berlin, wo sie 2011–2014 den Bachelor-Abschluss in Film- und Theaterwissenschaft an der FU Berlin machte. Seit 2015 studiert Pola Film an der HFBK Hamburg. Zur Zeit arbeitet sie an ihrem Abschlussfilm.

Vorführung: Sa 21. Apr 2018 15:30

Abgetaucht

Deutschland 2018; Regie: Moritz Boll; 15 Minuten

Ein Wohnwagen im Wald. Vater und Tochter machen hier Urlaub. Provisorisch. Idyllisch. Gemütlich. Doch etwas stimmt nicht. Die kleine Marie vermisst ihre Mutter.

Moritz Boll (*1994) ist ein Filmemacher aus Kiel. Zusammen mit seinem Team realisiert er szenische Projekte und Auftragsproduktionen. Im letzten Jahr entstand der Spielfilm „Elise“ mit Michael Mendl in der Hauptrolle. Jetzt ist das aktuelle Projekt „Abgetaucht“ frisch aus dem Schnitt.

Vorführung: Sa 21. Apr 2018 20:30

Colours

Deutschland 2017; Regie: Lisa Camille Oppermann; 5'55 Minuten

Jamie scheint ein ganz normales Leben zu führen: Sie studiert erfolgreich, hat viele Freunde und malt leidenschaftlich gerne in ihrem Atelier. Doch ein traumatisches Ereignis aus ihrer Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Mit der Zeit hat sie gelernt, ihre Gefühlen zu verdrängen. Depressive Episoden bestimmen ihr Leben. Aber niemand kann sich für immer vor sich selbst verstecken – es beginnt eine Reise durch Jamies wahre Emotionen.

Lisa Camille Oppermann wurde 1994 geboren und studiert Multimedia Production in Kiel. Bereits in der Schule drehte sie ihre ersten Kurzfilme und verwirklichte in ihrer Studienzeit zahlreiche Filmprojekte. Ihre Regiearbeit „Der Unsichtbare“ wurde 2017 mit dem Jürgen-Prediger-Filmpreis ausgezeichnet.

Vorführung: Sa 21. Apr 2018 13:00

Date op de Diek

Deutschland 2017; Regie: Lara Pansegrau ; 6'10 Minuten

Bei winterlichen Temperaturen und typisch norddeutschem Wetter bereitet Piet auf einem Deich ein Date für Lotte vor – doch dabei geht einiges schief. Gibt es für die beiden ein Happy End?

Die Filmemacherinnen sind gebürtige Norddeutsche und wollen mit ihrem Kurzfilm auf amüsante Weise die Eigenarten der Norddeutschen darstellen. Sie studieren Multimedia Production an der FH Kiel und haben den Kurzfilm im 5. Semester im Rahmen einer Prüfungsleistung beim Dozenten Bernd-Günther Nahm realisiert.

Vorführung: Fr 20. Apr 2018 18:00

Deichbullen

Deutschland 2017; Regie: Michael Söth; 138 Minuten

Web-Serie über zwei ältere Hamburger Polizisten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Beide werden aus ihren Revieren in die norddeutsche Tiefebene versetzt. In Kollmar an der Elbe lernen die Großstadtpolizisten ein völlig neues Leben kennen und ein Dorf mit einem Geheimnis.

Michael Söth wurde 1965 in Eckernförde geboren und machte zunächst eine Ausbildung zum Steuerfachgehilfen und Groß- und Außenhandelskaufmann. Seit 26 Jahren ist er Inhaber der Produktionsfirma Söth Filmproduktion.
2007 fertigte er seinen ersten Spielfilm „Deichking“, gefolgt „Bauernfrühstück“ im Jahre 2011. Seit 2015 arbeitet er an der Serie „Deichbullen“.

http://www.deichbullen.com/

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

Vorführung: Fr 20. Apr 2018 22:30

Deine Existenz

Deutschland 2017; Regie: Hauke Wendt & Marc Schulz; 55 Minuten

Dokumentarfilm über Menschen, die sich mit ihren Ideen selbstständig machen und ihre Träume verwirklichen wollen. Die Protagonisten_innen werden über ein Jahr auf ihrem spannenden und schwierigen Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Ob sie dabei Erfolg haben und ihren Traum leben, aufgeben oder an anderen Hürden scheitern, wird sich herausstellen.

Marc Schulz, 1992 in Schleswig-Holstein geboren, dreht seit seinem zwölften Lebensjahr Filme aller Art. Zurzeit  produziert er unter dem Label m.art.film Imagefilme, Kurzspielfilme, Animationen, Dokumentationen, Musikvideos – auch immer wieder im Auftrag von Organisationen und Unternehmen. Er ist ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendfilmpreis. Seit 2013 ist er als Reportage-Fotograf für die taz tätig und seit 2015 als freier Mitarbeiter bei NDR und ZDF Produktionen im Bereich Ton beschäftigt.

Hauke Wendt studierte Multimedia Production und absolvierte sein Studium als Master of Arts. Seither ist er als freiberuflicher Kameramann tätig.

Weitere Informationen unter www.diefilmschrauber.de

Vorführung: Fr 20. Apr 2018 15:30

Der schwarze Mann vom Bosporus

Deutschland 2017; Regie: Natalie Beck; 11'26 Minuten

Portrait des 70jährigen Erdals – eines stolzen Gaardeners.
Erdal kommt ursprünglich aus der Türkei, lebt jedoch seit 40 Jahren in Kiel-Gaarden und kennt die Stadt und seinen Stadtteil wie seine Westentasche. Mit seiner offenen und freundlichen Art ist er in dem Viertel, aus dem er so manche Anekdote erzählen kann, bekannt und beliebt. Erdal bezeichnet sich selbst als stolzen Gaardener und Kieler. Seine Ansichten zum Thema Heimat und Integration sind sowohl inspirierend als auch unterhaltsam.

Der dokumentarische Kurzfilm entstand 2016/17 im Rahmen eines Kurzfilm-Moduls des 5. Semesters an der Fachhochschule Kiel. Die Filmemacher Natalie Beck und Johannes Dancker sind Studierende des Bachelor-Studiengangs Multimedia Production, Göktuğ Fırtına war zum Produktionszeitpunkt Erasmus-Student aus Istanbul.

Vorführung: Sa 21. Apr 2018 20:30

Edwin Hosoomel – Games in the Darkness

Deutschand 2017; Regie: Lasse Heisel ; 4'51 Minuten

Das Musikvideo zu „Games in the Darkness“ des panamerischen Musikers Edwin Hosoomel ist eine einfühlsame Metapher auf die emotionalen Komplikationen zweier Liebender.
Die Protagonistin begibt sich dabei auf einen Weg zwischen Isolation und Zerstörung, als Gegensatz zu den Textzeilen Hosoomels, die gezielt den überheblichen Stolz eines jungen Mannes portraitieren, der sich alle Möglichkeiten offen halten will.

Lasse Heisel (*1985 in Preetz) absolvierte 2008–2012 Bachelor of Arts (Kommunikationsdesign) an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Ab 2010 besuchte er die freie Klasse Film bei Prof. Stephan Sachs und erlangte dann seinen Master of Arts. Es folgten Auslandsemester an der Kuvataideakatemia Helsinki im Bereich Moving Image sowie einer Artist-in-Residence an der Tainan University of Technology in Taiwan.
Seit 2016 arbeitet Heisel als freiberuflicher Filmemacher und Regisseur.

Vorführung: Fr 20. Apr 2018 18:00

Ein Jahr – ein Tag – eine Tide

Deutschand 2016; Regie: Alexandra Pohlmeier; 11 Minuten

Aus digitalen Einzelfotos montiert erzählt dieser experimentelle Kurzfilm keine Geschichte.
Die Kamera blickt auf das Weltnaturerbe Wattenmeer wie durch ein Fenster mit der immer selben Aussicht. Wo sich scheinbar nichts tut, läuft das eigentliche Drama ab: Unabänderlich vergeht die Zeit. Beinahe unmerklich ist an einem einzigen Tag ein ganzes Jahr vergangen.

Alexandra Pohlmeier (*1960), schloss 1986 ihr Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München ab und arbeitet seither als freischaffende Filmemacherin und Fotografin in Berlin und Nordfriesland. Obwohl in München aufgewachsen gilt ihre Leidenschaft seit früher Kindheit dem Meer.

Vorführung: Fr 20. Apr 2018 20:30

Eure Kinder

Deutschland 2018; Regie: Aron Krause ; 32'40 Minuten

25 Jahre in einer halben Stunde: „Eure Kinder“ ist ein Musikfilm, der anhand ineinander verwobener Biografien deutsche Geschichte vom Mauerfall bis in die Gegenwart erzählt – im Mikrokosmos eines Mietshauses.
Ein praller, genreübergreifender Film von Kindheit und Erwachsenwerden, erster Liebe und Coming-of-Age, voller Zitate und Anspielungen vor dem gesellschaftlichen und popkulturellen Hintergrund des letzten Vierteljahrhunderts.

Aron Krause (*1985) finanzierte mit 11 Jahren durch Trompetenspiel auf Weihnachtsmärkten seine erste Kamera. 2002 drehte er einen Kurzfilm („0-1“), der auf diversen internationalen Festivals lief und den Deutschen Jugend-Video-Preis gewann.
2006 begann er ein Studium der Visuellen Kommunikation in Hamburg und übte sich an selbstständiger Arbeit in wechselnden Filmjobs. Seit 2009 arbeitet Krause als Regisseur für Musikvideos sowie Dozent bei unterschiedlichen Projekten mit Schülern.

Vorführung: Sa 21. Apr 2018 20:30