25572 Büttel

Deutschland 2012; Regie: Rainer Komers; 5:00 Minuten

Eine Ode an die Heimat bei der Dokumentarfilm und Lyrik aufeinandertreffen.

Am Ende der Straße

Deutschland 2013; Regie: Nils Strüven; 52:12 Min

Das Portrait des Berliner Taxifahrers Theo, der zwischen der alltäglichen Routine aus Kurzstrecken, Smalltalks und Warten schließlich nur noch seinen Träumen hinterherzufahren glaubt. Erzählt durchfünf Episoden der bisweilen skurrilen, tragischen oder lustigen Fahrgäste einer Nachtschicht, entdeckt er schließlich ein Stück längst vergessen geglaubter Magie wieder und fährt plötzlich auf neuen Straßen.

Nils Strüven wurde 1988 in Itzehoe geboren. Er realisiert seit 2004 Kurzfilme und absolviert seit 2010 ein Regiestudium an der selbstorganisierten Filmschule filmArche in Berlin. Er arbeitet außerdem im Bereich Regieassistenz und Aufnahmeleitung.

Am Rande

Deutschland 2013; Regie: Pablo Narezo, Maya Connors, Yasmin Angel; 17 Min

Das Schiff Cap Anamur triff 2004 im Mittelmeer auf ein Boot mit 37 Flüchtlingen und bringt diese in den nächsten Hafen nach Sizilien. Daraufhin werden der Kapitän, der erste Offizier und der Vorsitzende der Hilfsorganisation Komitee Cap Anamur festgenommen, die Schiff brüchigen sofort abgeschoben. Kapitän Stefan Schmidt erzählt die Geschichte. Verschiedene Super 8-Aufnahmen aus seinen Jahren der Seefahrt, Zeitungsausschnitte, Fotos und Dokumente über den Fall fügen sich zusammen zu einer fragmentarischen Betrachtung des Falls und der Grenze im Mittelmeer. Eine Betrachtung aus der Ferne.

Pablo Narezo, geboren 1981 in Mexiko-Stadt, und Maya Connors, geboren 1985, studieren an der HfbK Hamburg. Yasmin Angel, geb 1979 in Bogotá, studiert an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Beige

Deutschland 2012; Regie: Sylvie Hohlbaum; 14:22 Min

Und … werden wir alle einmal verbeigen?!?
Eine persönliche Hommage an die Farbe des Alters.

Blauer Peter

Deutschland 2013; Regie: Filmgruppe Chaos; 3:00 Min

Die 1975 gegründete Filmgruppe Chaos ist stets auf der Suche nach neuen Bildern, Geschichten und Erzählweisen. Es ist dabei nicht einmal eine Kamera notwendig. Auch gefundene Bilder, wie alte vor der Müllverbrennungsanlage gerettete Lehrfilme, können ungeahnte neue Formen annehmen, wenn man die Emulsion angreift. Obwohl eine Emulsion aus Flüssigkeiten besteht, kann sie auch fest sein. Mit Hilfe von Chemikalien ließ sich die Emulsion in Bewegung bringen und der in Belgrad lebende Musiker Igor Malešević brachte die Bilder zum Tanzen. „Blauer Peter“ ist der Name einer Signalflagfge der Seefahrt mit der Bedeutung „Alle Mann an Bord!“

Das gute Stück

Deutschland 2013; Regie: Gor Margaryan, Lasse Heisel

Kurztext  Film: In unserem Leben gibt es immer wieder Situationen, in denen man nicht weiß, ob es witzig oder traurig ist. Der Film „Das gute Stück“ zeigt eine Situation, in der Zynismus und schwarzer Humor miteinander vermischt sind: der eine will sich umbringen und braucht seinen Mantel nicht mehr, der andere wiederum möchte noch leben und braucht eine neuen Mantel.

Die fabelhafte Welt der Physik

Deutschland 2013; Regie: Johann Julius Beeck

Wer sich im Straßenverkehr Fragen wie »Schaff e ich es noch, rechtzeitig zu bremsen?« stellt, findet in diesem physikalischen Lehrfilm (möglicherweise) eine Antwort.

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

Die innere Mission

Deutschland 2011; Regie: Lene Markusen; 14 Min

14 Missionshäuser – alte und neue Gebäude sowie Baustellen für weitere. In einer ambivalenten Atmosphäre zwischen Gemütlichkeit  und sozialen Kontrolle zeugen diese Räume und Orte von religiöser Praktik als möglicher Repression und als möglicher spirituellen Erfahrung.

Draussen ist wo du nicht bist

Deutschland 2013; Regie: Friederike Hoppe; 11:00 Min

Die Gesellschaft nimmt Urlaub von der Sachlage der Welt.

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

Ebene minus Eins

Deutschland 2013; Regie: Gor Margaryan, Lasse Heisel; 4:28 Min

Der alte Fahrstuhl symbolisiert unsere Welt. Er geht mal nach oben, mal nach unten. Die Menschen kommen und gehen, sie werden älter. Es ist ein internationaler Fahrstuhl. Im Hintergrund hört man verschiedene Sprachen. Durch die Bilder in der Schacht versteht man nicht, ob es nach oben geht oder nach unten. Am Ende ist man auf der Ebene minus Eins oder vielleicht doch oben.

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.