Faroe Short Docs: Driving to Thule

DK 2015; Regie: Tommy Flavin; 7:15 Minuten

Kurzfilm über einen Faroer Teenager, der nachts aus lauter Langeweile über die Insel fährt. Dabei denkt er über seine Vergangenheit und Zukunft nach.

 

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

Faroe Short Docs: Inside Out

DK 2015; Regie: Kristopher Paterson; 7:25 Minuten

Stück für Stück fügt es sich zusammen. Aber was genau macht sie?

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

Faroe Short Docs: Making of Faroe Short Docs

DK 2015; Regie: Siri Frederiksen; 3:11 Minuten

Das begleitende „Making of Faroe Short Docs“ als spannender Blick hinter die Kulissen der vielseitigen Dokumentations-Workshops“.

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

Faroe Short Docs: Sofia

DK 2015; Regie: Viana Mikkelsen; 12:11

Intimes Portrait über das Alltagsleben einer transsexuellen Frau auf den Faroer Inseln. Der Zuschauer erhält Einblick in ihre Gewohnheiten, ihre Beziehungen – in das Leben der Frau, die sie heute ist.

 

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

Faroe Short Docs: The Tourist

DK 2015; Regie: Sebastian Cordes; 13:02

Poetische Dokumentation über das Verhalten von Touristen. Sie folgt einem Besucher der Faröer Inseln bei seiner Wanderung durch die pitoreske Landschaft.

 

Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

Faroer Short Docs: Jóhan

DK 2015; Regie: Caro Palm; 12:13 Minuten

Dokumentation über einen Changemaker. Eigentlich kann man von der Schafzucht auf den Faroer Inseln längst nicht mehr leben, aber Schaf-Farmer Jóhan Jógvansson will das ändern, indem er traditionelle mit modernen Techniken der Viehwirtschaft kombiniert. Aber wird das reichen?


Dieser Film läuft außer Konkurrenz.

HEIMAT

D 2015; Regie: Sonia Dimitrow; 4:25 Minuten

Ein Gefühl, ein Konzept, eine Erinnerung? Freunde, Familie, gewohnte vier Wände? Was bedeutet Heimat für uns, für jeden Einzelnen von uns?
Ein Film über Heimat, ein Film über Menschen, eine multiperspektivische Momentaufnahme – divers – transkulturell.

Sonia Dimitrow studierte Geschichtswissenschaften und Hispanistik an der Berliner Humboldt-Universität und an der Universidad de La Habana in Kuba. Heute lebt und arbeitet sie hauptsächlich in Berlin als Nachwuchsjournalistin, Indie-Filmemacherin und freie Fotografin (u.a. für das Theatermagazin „Theater der Zeit“). Hospitanzen absolvierte sie u.a. bei ZDF aspekte, taz, Funkhaus Europa und probono.tv.

Der Kieler Filmemacher Oliver Boczek besuchte zahlreiche FilmKurse und Seminare, übernahm Jobs beim Film und wirkte an verschiedenen Filmproduktionen in unterschiedlichen Positionen mit, bevor er seinen ersten eigenen Film drehte. Danach folgten Kurz-Spielfilme, Dokumentationen, Trailer, Musikvideos, Image- und Werbefilme.

Herman the German

D 2015; Regie: Michael Binz; 15 Minuten

Herman ist einer der erfahrensten Bombenentschärfer Deutschlands. Nach einer ärztlichen Untersuchung erfährt Herman, dass er unter dem sehr seltenen Kahnawakesyndrom leidet, welches dafür sorgt, dass bei ihm die Emotion „Angst“ nicht mehr abgerufen werden kann. Dadurch ist er gezwungen sämtliche Phobien der Welt auszuprobieren, um wieder normal zu werden.

Michael Binz wurde 1987 in Köln-Ehrenfeld geboren. 2008–2014 studierte er an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sein Kurzfilm „Placebus“ zum Thema Alzheimer wurde 2011 vom Grimme-Institut in Marl ausgezeichnet. Sein Werbespot „Der Storyteller“ (zusammen mit Milan Kappen) wurde 2014 u.a. mit dem Short Tiger der FFA und beim Young Director Award in Cannes ausgezeichnet. „Herman the German“ ist sein Diplomfilm.

Ich zeig dir Gaarden – Eine musikalische Stadtteilerkundung

D 2015; Regie: Benjamin Holzapfel ; 21:29 Minuten

Im Zeitraum von September 2014 bis Februar 2015 fand das Projekt „Mein Stadtteil – Ein Dokumentarfilm“ in Kooperation mit verschiedenen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen statt.

In diesem Rahmen wurde ein Dokumentarfilm gemeinsam mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen entwickelt, geplant und gedreht. Insgesamt 15 Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil Gaarden im Alter von zehn bis 15 Jahren waren an der Ausgestaltung und Durchführung beteiligt. Erwartungen und Interessen der Teilnehmer wurden herausgearbeitet und in die weitere Planung einbezogen. Zudem wurde Wert darauf gelegt, den Stadtteil Gaarden so darzustellen, wie er von den Projektteilnehmern wahrgenommen wird und darüber hinaus dieses Bild zu erweitern und die Teilnehmer anzuregen, sich als aktiven Part des Geschehens zu verstehen.

Der Film widmet sich thematisch der Musikkultur im Kieler Stadtteil Gaarden und versucht, ein Gesamtbild der Musikszene in Gaarden abzubilden, in dem Künstler, Musikinitiativen, Veranstalter oder Einrichtung vorgestellt und portraitiert werden. Zudem bietet der Film den Jugendlichen die Möglichkeit einer kritischen Reflexion der Lebenswelt und Perspektiven der Jugendlichen vor Ort.

Entstanden ist ein kurzer Dokumentarfilm, der einen sehr persönlichen und liebevollen Blick auf Gaarden wirft und für überraschende Sichtweisen und neue Erkenntnisse sorgt, ohne die Schattenseiten auszublenden.

Regisseur Benjamin Holzapfel (36) stammt aus Süddeutschland und hat in Hamburg Musik- und Erziehungswissenschaft studiert. Als freiberuflicher Musiker und Musikwissenschaftler war er in den vergangenen Jahren für verschiedene Institutionen tätig, zum Beispiel für das Thalia Theater und den Kulturpalast Billstedt in Hamburg oder das Nordkolleg Rendsburg. Seit 2011 lebt er in Kiel und arbeitet als Musikpädagoge für das Musiculum Kiel (Stiftung Jovita). Im Rahmen dieser Arbeit hat er verschiedene Filmprojekte mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt.

Henrietta Langholz (Kamera, Schnitt) wurde 1981 in Dissen geboren. Sie studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg Visuelle Kommunikation mit dem Schwerpunkt Film. Seit 2008 betreut sie den Filmbereich der Stadtteilwelt, ein Medienpädagogisches Projekt für Kinder und Jugendliche im Hamburger Stadtteil Barmbek.

Jörg vom Leopoldsplatz

D 2013; Regie: Matthias Staudinger; 3:40 Minuten

Jörg ist Obdachlos. Und das findet er gut so. Ein Kurzportrait über das Leben eines Mannes auf der Straße.

Berlin, Wedding, Leopoldplatz – Täglich sitzt Jörg an seinem Platz vor Karstadt am Leopoldplatz. Passanten legen ihm Geld in seinen Kaffeebecher. Für viele ist er nicht unbekannt. Er bedankt sich höflich und sitzt weiter geduldig da, bis es Abend wird. Doch Jörg denkt auch oft an seine Familie, die weit entfernt lebt. Er bietet uns einen kurzen Einblick in sein Leben und die Gründe für seine Obdachlosigkeit.

1991 in Reinbek geboren, studiert Matthias Staudinger im siebten Semester an der Beuth Hochschule Berlin „Screen Based Media“. Er hat in den Bereichen Produktion und Regie Kurzfilme, Musikvideos und Imagefilme fertiggestellt und gerade seinen Abschlussfilm abgedreht. Nebenher arbeitet Staudinger als EB-Assistenz für die TV-Sender Phoenix und RTL und erstellt Imagefilme für verschiedene Organisationen und Vereine.