Erinnerungen an Masuren und Danzig

D 2015; Regie: Dr. Kurt Denzer; 30 Minuten

„Ei, wie jeht …“ – so klingt es, wenn Kurt Denzer senior (*1906) ansetzt, von früher zu erzählen.

Die Montage seiner humorigen und anekdotenartigen Erzählungen aus seiner Zeit als Schüler in Masuren, als Student in Danzig und bei einem Besuch der alten Heimat – filmisch von 1980 bis 1993 festgehalten von seinem Sohn Dr. Kurt Denzer junior als „Erinnerungen an Masuren“.

Dr. Kurt Denzer wurde in Berlin geboren und bannte schon ab 1955 erste Geschichten auf Film. Auch während seines Germanistik- und Altphilologie-Studiums produzierte er im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften des Kieler Studentenwerks Filme wie „B-JJ 459“ oder „Floret academia“, eine satirische Dokumentation des 300-jährigen Universitätsjubiläums, mit denen er an Festivals teilnahm. 1970 absolvierte Denzer seine Dissertation zur Filmtheorie des Dritten Reichs. Und auch als Gymnasiallehrer in Neumünster blieb er dem Film verschrieben. 1974 war er Mitbegründer der LAG Film, über die erstmals eine finanzielle Förderung des filmischen Nachwuchses im Lande etabliert wurde, und auch bei der Gründung der kulturellen Filmförderung sowie der Kieler Filmwerkstatt spielte Kurt Denzer eine wichtige Rolle.

1984 wurde Dr. Denzer Leiter der Arbeitsgemeinschaften am Studentenwerk und erstellte z.B. Dokumentarfilme für das neue Schleswiger Haithabu-Museum oder das Universitäts-Porträt „Wasser, Wolken, Wissenschaft“. Als anerkannter und preisgekrönter archäologischer Dokumentarfilmer gründete er 1994 das Filmfestival Cinarchea, das Fachleute des Archäologie-Dokumentarfilms in Kiel versammelt.

Drehbuch
Dr. Kurt Denzer
Kamera
Dr. Kurt Denzer
Kontakt
steffiundkurt.denzer@gmx.de