Revue

Deutschland 2016; Regie: Urte Alfs; 14:06 Minuten

Eine dokumentarische Bewegungsstudie über Volksfeste, Traditionen und Paraden in der deutschdänischen Grenzregion. Die fast hypnotischen Bilder zeigen den Stolz der Sportler*innen und die Leidenschaft der Musiker*innen. Die Heiterkeit der Gildebrüder endet im Erschauern über den Anblick militärischer Disziplin. Der Rausch der Lollfusser Schützen endet in der Seligkeit feiernder Dorfbewohner.

Urte Alfs, 1980 in Bad Oldesloe geboren, studierte an der HFF Potsdam Babelsberg und an der KHM Köln. Heute arbeitet sie als Filmemacherin, Medienkünstlerin und Editorin. Auf der Suche nach den Möglichkeiten filmischen Erzählens beschäftigt sie sich mit dem Weggeworfenen, dem Gefundenen und dem Begriff des Archivs. Urte Alfs gehört CALL an, einer Künstlerinnengruppe, die sich mit Kunst und Feminismus beschäftigt. Mit ihrem Kurzfilm „Meine Lieben zu Hause“ gewann sie bereits 2015 den zweiten Preis auf dem Filmfest Schleswig-Holstein.

Drehbuch
Urte Alfs
Kamera
Urte Alfs
Kontakt
urte@filmphilosophin.de