, Kino in der Pumpe / 1. OG

Kurzfilmprogramm & Preisverleihung

LIZA & KAY – STAUB /// HOUNDED /// UNDER THE SEA /// MANN AUF BLAU /// MILCHMÄNNER /// DRINNEN WIRD NICHT GERAUCHT /// FOUR SONGS FROM A DARK COAST /// SIEGRID & ROLF /// MOTHERS & DAUGHTERS /// LAND UNTER MÄR /// SVAVAR KNUTUR – THE HURTING

PREISVERLEIHUNGEN im Anschluss

 

Die Vorführung findet in Anwesenheit des Filmemachers statt.

Programm

Liza & Kay – Staub

Deutschland 2018; Regie: Christian Mertens; 03'10 Minuten

Musikvideo zum Song STAUB des Hamburger Duos LIZA & KAY – über eine Restaurant-Küche und Menschen, die darin vor Wut kochen.
Im Song heißt es: „Komm mit neuer Wind, hier ist soviel Staub, wirbel ihn auf, wirbel ihn auf“.

Christian Mertens ist Regisseur und Autor von Dokumentarfilmen, TV- und Kinowerbung sowie Musikvideos. Er lebt in Kiel und Berlin.


Hounded

Deutschland 2018; Regie: Jannis Lippisch; 04'02 Minuten

Alice lebt in einer Welt voller Angst. Sie wird von einem Schatten verfolgt, der immer näher kommt.
Ein dramatischer Kurzfilm, in dem es um mehr geht, als die Fragen, woher der Schatten kommt oder ob es für Alice ein Entkommen gibt…

Regisseur Jannis Lippisch (*1993) studierte Multimedia Production an der FH Kiel und entdeckte dadurch seine Leidenschaft für Film. Während des studiums spezialisierte er sich auf Storytelling und Filmton. Zudem engagierte er sich beim Campusradio der FH Kiel. Neben vielen studentischen Produktionen war Jannis Lippisch auch als Freelancer an verschiedenen fiktiven Kurzfilmen sowie Auftragsfilmen beteiligt. Parallel zum Bachelorabschluss absolvierte er außerdem die staatliche Prüfung zum Filmpyrotechniker. Derzeit studiert er im Master Medienkonzeption und ist freiberuflich als Filmemacher, Sounddesigner und Filmpyrotechniker tätig.


Mann auf Blau

Deutschland 2018; Regie: Friedrich Tiedtke; 12'30 Minuten

Henri Haake hat vor Kurzem seinen Meisterschüler Abschluss an der Universität der Künste in Berlin gemacht und ist nun selbständiger Künstler. Während er verloren in Small-Talks, Networking und Studio Besuchen, versucht Teil der Kunstwelt zu werden, arbeitet er intensiv an einem blauen Gemälde, das auf eine gewisse Weise seine Emotionen gegenüber der oberflächlichen Welt um ihn herum widerspiegelt.

Friedrich Tiedtke, geboren 1991 in Eckernförde/Schleswig-Holstein, macht seit Kindesalter an preisgekrönte  Kurzfilmen unter eigener Regie – seine Filme erhielten u.a. den Filmpreis Schleswig-Holstein, den Deutschen Jugendfilmpreis und den Deutschen Nachwuchsfilmpreis. Nach der Schulzeit lebte Tiedtke zunächst in Berlin, später in Kopenhagen/Dänemark, wo er eine Ausbildung bei ZENTROPA Productions begann. Seit 2017 studiert er Regie an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.
Mit seinem letzten Kurzfilm „DER JUNGE IM MEER / THE BOY IN THE OCEAN“ (Regie, Deutsch/Dänische-Koproduktion Ko-Produktion / 2015) hat Friedrich Tiedtke an mehr als 50 Filmfestivals teilgenommen, u.a. auch am Filmfest SH 2017, und gewann beim Filmkraft Filmfestival Aalborg drei Preise, darunter BESTE REGIE, sowie den Deutschen Jugendfilmpreis 2017 .


Milchmänner

Deutschland 2018; Regie: Aljoscha Ramon Böhnert, Michelle Burakowski; 03'27 Minuten

Stop Motion Knet-Animation über einen neuen Ernährungstrend: Brustmilch.
Drei Personen geben ein Interview über ihre persönlichen Motivationen und Erfahrungen beim An- und Verkauf von Brustmilch. Eine Frau erzählt von ihrem Einstieg ins Business sowie von den Methoden und Tricks, welche sie sich im Verlauf ihrer Karriere angeeignet hat. Ein alter Mann erzählt von seinen Erfahrungen beim Kauf von Brustmilch, auf welche Kriterien er vor dem Kauf achtet und wie er seine Brustmilch am liebsten zu sich nimmt. Ein junger Informatiker behauptet, dass es ihm beim Konsum von Brustmilch hauptsächlich um eine positiven Effekt auf seine Gesundheit geht.
MILCHMÄNNER ist im Rahmen eines Stopmotion-Kurses der Hochschule Flensburg entstanden und wurde gerade mit dem Filmförderpreis des Next Generation SHORT TIGER Award 2019 ausgezeichnet.

Michelle Burakowski wurde 1995 in Rendsburg geboren. 2014 machte sie ihr Abitur an der Herderschule Rendsburg und studiert seit 2014 Medieninformatik mit dem Schwerpunkt Film an der Hochschule Flensburg.

Aljoscha Ramon Böhnert wurde 1993 in Husum geboren. Seit 2014 studiert er Medieninformatik mit dem Schwerpunkt Film an der Hochschule Flensburg.


Drinnen wird nicht geraucht

Deutschland 2018; Regie: Philipp Westerfeld; 11 Minuten

Ein altes Ehepaar in einer Hochhaussiedlung – Die Frau wird seit Jahren von ihrem missmutigen Mann terrorisiert. Ihr einziges, heimliches Vergnügen: am Küchenfenster eine Zigarette rauchen. Bis er sie auch dabei erwischt und zu drakonischen Strafmaßnahmen greift. Inspiriert durch ihre resolute Nachbarin, will die Frau sich endlich befreien.

Philipp Westerfeld, 1991 in Hamburg geboren, drehte schon als Schüler erste Kurzfilme. Nach einem Praktikum beim SWR folgte das Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg.


Four songs from a dark coast

Deutschland 2018; Regie: Klaus Hoefs; 7'24 Minuten

Animation von vier verschiedene Songs, die in politischen, kulturellen, historischen Bezug zur Küste stehen:
Im Teil „Flensburg“ wartet jemand auf eine andere Person. Jeden Tag, wie in einem wiederkehrenden Ritual, geht er zur Hafenspitze ohne die Person erreichen zu können. „Washing Machine“ zeigt Schwimmende auf offener See beim Überlebenskampf. Im Dauerregen von „Drunken City“ wird ein offenes Cabrio von einem i-phone gefilmt, um sofort In den Sozialen Medien gepostet zu werden. „Wilhelmshaven“ markiert einen Neueginn und die Sehnsucht nach der Ferne. Ein Paar ist am Hafen und bereit auf ein Übersee-Schiff zu steigen um ausgerechnet in die ehemaligen Kolonie, „Deutsch-Südwest“ (dem heutigen Namibia) zu entfliehen.

Klaus Hoefs (*1961) hat an der Universität der Künste Berlin studiert und lebt heute Flensburg. Zu seinen Filmen zählen unter anderem: „Life Of Mussels“ (2011), „Red Fat Cat“ (2016) oder „Chocolate South West / Schokolade Deutsch-Süd West“ 2019). Weitere Informationen unter www.khoefs.de .


Siegrid & Rolf

Deutschland 2018; Regie: Marie Kinscheck; 6 Minuten

Humorvoller Blick auf das Leben hinter den Kulissen eines Magier-Duos. Fernab der ausverkauften Stadien, proben die Zauberer aus Norderhackstek in ländlicher Idylle für ihr 30-jähriges Jubiläum. Werden sie es rechtzeitig schaffen?!“
Der Kurzfilm entstand im Rahmen des „Nur 48 Stunden“ Filmwettbewerbs 2018 in Schleswig-Holstein. Das vorgegebene Thema war „Magie“.

Marie Kinscheck (*1993) arbeitet hauptberuflich als Biologisch-technische Assistentin in Kiel. Seit 2001 spielt sie in ihrer Freizeit Theater und bekam 2011 ihre erste Filmrolle in dem „Nur 48h“- Beitrag „Nr. 2135“. Nach Einsätzen als Schauspielerin, Schnittassistenz, Requisiteurin, Setrunner und Regieassistenz übernahm sie jetzt die Regie bei „Siegrid & Rolf“.


Mothers & Daughters

Deutschland/Dänemark 2018; Regie: Lina Drevs, Oona Makkanen; 09'49 Minuten

In der Kurz-Dokumentation erzählen Mütter und Töchter aus Deutschland und Finland von ihrer Beziehung zueinander. Dabei sprechen sie sowohl über Dinge, die sie voneinander lernten, als auch über ihre Probleme und offenbaren dabei viel über sich selbst und ihre Geschichte. Trotz Ähnlichkeiten stoßen die Frauen oft auf Differenzen, die sie voneinander distanzieren.

Lina Drevs, 21, kommt aus den Suburbs der Inselstadt Ratzeburg in Schleswig Holstein.Nach dem Abitur zog sie als Leiharbeiterin durch die Film- und Fernsehlandschaft, bevor sie vorübergehend am European Filmcollege in Dänemark sesshaft wurde. Seit 2018 studiert Lina Film-Regie an der Konrad-Wolff-Universität in Potsdam.

Oona Markkanen,23, wohnt in Helsinki, Finland. Die junge Filmemacherin reiste um die Welt bevor sie an das European Filmcollege gelangte, an dem unter Anderem ‚Mothers & Daughters‘ entstand. Nach dem College arbeitet sie heute als Fotografin und skatet quer durch Skandinavien.


Land unter Mär

Deutschland 2018; Regie: Michael Zamjatnins; 06'50

Animationsfilm über eine norddeutsche Sturmflut. Irgendwo an der Nordsee, bricht der Deich. Ein Mädchen mit ihrer Ziege, aber auch eine Ratte und ein Wolf retten sich vor dem Hochwasser auf das Dach einer Kate. Kann das gut gehen?

Michael Zamjatnins (*1953) sturdierte n der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch-Gmünd und an der Gesamthochschule Kassel schwerpunktmäßig  Animationsfilm bei Jan Lenica. Heute lebt er als freier Grafiker und Filmemacher in Ratzeburg. Seine letzten Kurzfilme waren Popels Traum (2015 / 1’45 Min,) und Schlamassel im Schlamm (2016 / 7 Min.).


Svavar Knutur – The Hurting

Deutschland 2018; Regie: Kay Otto; 04'28 Minuten

Musikvideo zum Song des isländischen Singer/Songwriters SVAVAR KNUTUR.
Nach Schulschluss tanzen, nach dem Tanzen trinken und nach dem Trinken weitermachen. Der Held scheint gefangen in einem lebenslangen Flugverbot, den tristen Routinen seines Alttags und möchte doch nur eines: Abheben, dem Versprechen der Freiheit folgen. THE HURTING erzählt davon, was es bedeutet, jeden Morgen aufzuwachen, um festzustellen, dass man seine Träume nicht erreicht hat und nicht mal annähernd das Leben lebt, das man sich erträumt hat.
Kay Otto wurde er 1977 in Neumünster geboren und hat lange in Kiel gelebt. Heute ist er Regisseur und Produzent, wobei ein wesentlicher Teil seines Schaffens aus Musikvideos besteht. Er lebt mit zwei Katzen und einem Galgo in Hamburg.

Ort: Kino in der Pumpe / 1. OG

Kino in der Pumpe
Haßstraße 22
24103 Kiel

Für Rollstuhlfahrer sind begrenzte Platzkapazitäten vorhanden. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Kino ist für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer geeignet