, Kino in der Pumpe / 1. OG

Programm 8 / Kurze SH & Preisverleihung

ABGETAUCHT
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DER SCHWARZE MANN VOM BOSPORUS
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SANDY ISLAND
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MEIN VATER DER FISCH
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EURE KINDER
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Preisverleihung im Anschluss

Die Vorführung findet in Anwesenheit der FilmemacherInnen statt.

Programm

Abgetaucht

Deutschland 2018; Regie: Moritz Boll; 15 Minuten

Ein Wohnwagen im Wald. Vater und Tochter machen hier Urlaub. Provisorisch. Idyllisch. Gemütlich. Doch etwas stimmt nicht. Die kleine Marie vermisst ihre Mutter.

Moritz Boll (*1994) ist ein Filmemacher aus Kiel. Zusammen mit seinem Team realisiert er szenische Projekte und Auftragsproduktionen. Im letzten Jahr entstand der Spielfilm „Elise“ mit Michael Mendl in der Hauptrolle. Jetzt ist das aktuelle Projekt „Abgetaucht“ frisch aus dem Schnitt.


Der schwarze Mann vom Bosporus

Deutschland 2017; Regie: Natalie Beck; 11'26 Minuten

Portrait des 70jährigen Erdals – eines stolzen Gaardeners.
Erdal kommt ursprünglich aus der Türkei, lebt jedoch seit 40 Jahren in Kiel-Gaarden und kennt die Stadt und seinen Stadtteil wie seine Westentasche. Mit seiner offenen und freundlichen Art ist er in dem Viertel, aus dem er so manche Anekdote erzählen kann, bekannt und beliebt. Erdal bezeichnet sich selbst als stolzen Gaardener und Kieler. Seine Ansichten zum Thema Heimat und Integration sind sowohl inspirierend als auch unterhaltsam.

Der dokumentarische Kurzfilm entstand 2016/17 im Rahmen eines Kurzfilm-Moduls des 5. Semesters an der Fachhochschule Kiel. Die Filmemacher Natalie Beck und Johannes Dancker sind Studierende des Bachelor-Studiengangs Multimedia Production, Göktuğ Fırtına war zum Produktionszeitpunkt Erasmus-Student aus Istanbul.


Sandy Island

Deutschland 2017; Regie: Jan Waßmuth ; 16'10 Minuten

Noah erhält das Testament seines Vaters und erfährt, dass er ein Haus auf Pellworm erbt.
Noah hat seinen Vater nie gekannt. Alles was er von ihm hat ist ein Stapel Briefe, geschrieben von Sandy Island, einer traumhaften Insel in der Südsee.
Noah macht sich gemeinsam mit seiner Mutter Inge, auf den Weg nach Pellworm um der Sache nachzuspüren. Auf dem Weg dorthin muss Noah liebgewonnene Gewissheiten in Zweifel ziehen…

Jan Waßmuth hat von 2007 bis 2014 in Kiel studiert und in dieser Zeit begonnen Filme zu drehen. Seit 2014 ist er der Geschäftsführer der Fabelzucker Filmproduktion UG aus Hamburg.

Felix Zimmer ist seit 2006 Schauspieler am Theater Kiel. Dort brachte er drei eigene Stücke auf die Bühne, in denen er auch als Schauspieler zu sehen war.

 


Mein Vater der Fisch

Frankreich, Deutschland 2017; Regie: Britta Potthoff & Adrien Pavie; 15 Minuten

Esteban lebt mit seinem Vater, einem türkischen Auswanderer, auf einem abgelegenem Bauernhof. Als er vom Fluss eine Forelle mit nach Hause bringt, findet Esteban seinen Vater von Krämpfen geschüttelt auf dem Bett. Wie ein Fisch ringt er um Luft. In der Phantasie des Kindes vermischt sich alles. Er muss den Fisch retten um das Leben seines Vaters zu retten!

Britta Potthoff schreibt als Autorin für die ZDF-Fernsehserie Wilsberg. Sie studierte an der Filmschule Hamburg-Berlin, der Kunsthochschule für Medien Köln und der Muthesius Kunshochschule in Kiel. 2008 inszeniert sie ihren ersten Kurzfilm „Anne“ und 2010 ihren zweiten Kurzfilm „Mitläufer“. Seit 2016 lebt sie in Frankreich wo sie mit dem Filmemacher Adrien Pavie den Kurzfilm „Mein Vater der Fisch“ dreht.

Adrien Pavie ist ehemaliger Schüler der „École Nationale des Beaux-Arts de Lyon“ in Frankreich. Er  entscheidet sich 2013 nach einer Begegnung mit dem tunesischen Regisseur Jilani SAADI und nach dem Dreh seines ersten dokumentarischen Kurzfilm « Skaf Lebhar » als Regisseur zu arbeiten. 2016 zählt er zu den Teilnehmern des ersten Jahrgangs der „Ateliers du Cinema“ von Claude Lelouch und realisiert mit der deutschen Drehbuchautorin und Regisseurin Britta Potthoff den Kurzfilm „Mein Vater der Fisch“.


Eure Kinder

Deutschland 2018; Regie: Aron Krause ; 32'40 Minuten

25 Jahre in einer halben Stunde: „Eure Kinder“ ist ein Musikfilm, der anhand ineinander verwobener Biografien deutsche Geschichte vom Mauerfall bis in die Gegenwart erzählt – im Mikrokosmos eines Mietshauses.
Ein praller, genreübergreifender Film von Kindheit und Erwachsenwerden, erster Liebe und Coming-of-Age, voller Zitate und Anspielungen vor dem gesellschaftlichen und popkulturellen Hintergrund des letzten Vierteljahrhunderts.

Aron Krause (*1985) finanzierte mit 11 Jahren durch Trompetenspiel auf Weihnachtsmärkten seine erste Kamera. 2002 drehte er einen Kurzfilm („0-1“), der auf diversen internationalen Festivals lief und den Deutschen Jugend-Video-Preis gewann.
2006 begann er ein Studium der Visuellen Kommunikation in Hamburg und übte sich an selbstständiger Arbeit in wechselnden Filmjobs. Seit 2009 arbeitet Krause als Regisseur für Musikvideos sowie Dozent bei unterschiedlichen Projekten mit Schülern.


Ort: Kino in der Pumpe / 1. OG

Kino in der Pumpe
Haßstraße 22
24103 Kiel

Für Rollstuhlfahrer sind begrenzte Platzkapazitäten vorhanden. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Kino ist für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer geeignet