, Kino in der Pumpe / 1. OG

Programm 8

NEUMÜNSTER ALBUM

FLENSBURGER WELT GESCHICHTEN

Die Vorführung findet in Anwesenheit des Filmemachers statt.

Programm

Neumünster Album

Deutschland 2018; Regie: Quinka Stoehr, Fredo Wulf; 53 Minuten

Episodenfilm über eine Kleinstadt in der Mitte Schleswig-Holsteins. Quinka Stoehr und Fredo Wulf stellen unterschiedliche Bewohner*innen vor, die miteinander verbindet, dass sie in Neumünster leben und arbeiten. Wie zufällig reihen sich die aufeinander folgenden Episoden von Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und Lebenswirklichkeiten aneinander. Erst nach und nach stellen sich thematische Gemeinsamkeiten ein. Es geht um Fragen wie Heimat, Heimatlosigkeit, Identität, Tradition, Veränderung von Arbeit, die Rolle der Kunst und den Tod. Intensive Momentaufnahmen, die Fragen aufwerfen, die uns alle beschäftigen: das Eingebundensein in die (eigene) Geschichte, die oft Größeres erzählt. Erzählungen von Eigensinnigkeit, Engagement, Neu-Ankommen und Bleiben, Suchen und Finden. Geschichten vom Beharren und vom Wandel.

Quinka F. Stoehr realisiert seit vielen Jahren Dokumentarfilme für Fernsehen und Kino. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Portraits (u. a.: Klaus  Wildenhahn. DIRECT! Public and Private, ZDF/3Sat und NDR). Sie lehrt seit Langem an der Muthesius Kunsthochschule im Bereich Bewegtbild. Seit 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Flensburg, wo sie Film und Filmbildung lehrt. Zusammen mit Fredo Wulf hat sie nicht nur etliche Filme gemeinsam gedreht, sondern auch zahlreiche preisgekrönte interkulturelle Film/Kunst/Theaterprojekte an Schulen konzipiert und durchgeführt (Schulpreis des Bundespräsidenten u. a.).

Seit 1990 ist Fredo Wulf als Tonmeister und Produktionsleiter in zahlreichen Filmproduktionen tätig. In Koproduktion mit Sendern wie Arte, 3Sat, WDR und NDR entstanden eigene lange Dokumentarfilme. Seit 2011 hat Fredo Wulf zahlreiche ausgezeichneter Medienprojekte an Schulen mit Schülern und Geflüchteten durchgeführt. Fredo Wulf ist Lehrbeauftragter an der Muthesius Kunsthochschule Kiel „Time based media“ für Kamera und Ton.


Flensburger Welt Geschichten

Deutschland 2017; Regie: Quinka Stoehr, Fredo Wulf; 37 Minuten

Dokumentarfilm, in dem Bewohner der Stadt Flensburg in einzelnen Episoden und unterschiedlichen Sprachen von geschichtlich und kulturell bedeutsamen Ereignissen erzählen:
Noch einmal spricht sie Petuh (Flensburger Platt) und bezaubert durch ihren Charme. Bei ihrem letzten Auftritt vor der Kamera erinnert sich die Schauspielerin Renate Delfs an das Kriegsende und die Jungs, die „einfach nur nach Hause“ wollten, aber hingerichtet wurden, weil an der Förde noch Hitlers Nachfolger regierte. Von anderen Ereignissen, die Flensburg mit der Welt(geschichte) verknüpfen, berichten Anke Sporendonk oder Imani Tarfari-Ama, Svetlana Krätzschmar oder Hülya Özdemir. Ihre Erzählungen verdeutlichen, wie international es in Flensburg zugeht, wie die Stadt mit ihrer Vergangenheit umgeht und wie sie sich gegenwärtig ausnimmt. Auch Matthäus Weisz, Werner Reinhart, Henrik Becker-Christensen, Rainer Prüß kommen im Dokumentarfilm von Quinka Stoehr und Fredo Wulf zu Wort und ergänzen das Bild. Der Film öffnet Raum, die Protagonisten kennenzulernen. Während sie ihre persönlichen Geschichten und Erinnerungen, die sie mit dieser Stadt verbinden, erzählen, erscheinen schlaglichtartig Ereignisse der deutschen und europäischen Geschichte auf –  Die Vergangenheit stellt sich neben die Gegenwart.

Quinka F. Stoehr realisiert seit vielen Jahren Dokumentarfilme für Fernsehen und Kino. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Portraits (u. a.: Klaus  Wildenhahn. DIRECT! Public and Private, ZDF/3Sat und NDR). Sie lehrt seit Langem an der Muthesius Kunsthochschule im Bereich Bewegtbild. Seit 2015 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Flensburg, wo sie Film und Filmbildung lehrt. Zusammen mit Fredo Wulf hat sie nicht nur etliche Filme gemeinsam gedreht, sondern auch zahlreiche preisgekrönte interkulturelle Film/Kunst/Theaterprojekte an Schulen konzipiert und durchgeführt (Schulpreis des Bundespräsidenten u. a.).

Seit 1990 ist Fredo Wulf als Tonmeister und Produktionsleiter in zahlreichen Filmproduktionen tätig. In Koproduktion mit Sendern wie Arte, 3Sat, WDR und NDR entstanden eigene lange Dokumentarfilme. Seit 2011 hat Fredo Wulf zahlreiche ausgezeichneter Medienprojekte an Schulen mit Schülern und Geflüchteten durchgeführt. Fredo Wulf ist Lehrbeauftragter an der Muthesius Kunsthochschule Kiel „Time based media“ für Kamera und Ton.


Ort: Kino in der Pumpe / 1. OG

Kino in der Pumpe
Haßstraße 22
24103 Kiel

Für Rollstuhlfahrer sind begrenzte Platzkapazitäten vorhanden. Um Anmeldung wird gebeten.

Das Kino ist für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer geeignet