Filmpreise und Jury

PUBLIKUMSPREIS KURZFILM SH
Ausgezeichnet wird ein Film aus dem Kurzfilmprogramm.
Das Preisgeld in Höhe von 2.000,- Euro wird von der PSD-Bank gestiftet.

GESA RAUTENBERG LANGFILMPREIS SH
Ausgezeichnet wird ein Film ab 25 Minuten Länge, dotiert mit einem Preisgeld von 2.000,- Euro. Preisstifter ist Filmkultur Schleswig-Holstein e.V.

JURY Langfilmpreis SH

Linde Fröhlich studierte Sozialwissenschaften in Marburg und ist seit 1979 in der Jugend- und Kulturarbeit der Hansestadt Lübeck tätig – zunächst als Leiterin des Bereichs außer-schulische Bildung, Film- und Medienarbeit im soziokulturellen „Zentrum“, später als Leiterin des Kommunalen Kinos. Darüber hinaus engagierte sie sich in Filmverbänden und Institutionen auf Landes- und Bundesebene, u.a. im Vorstand der LAG Film und der Kulturellen Filmförderung Schleswig-Holstein sowie als Vertreterin des Landes in der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW. 1988 gründete sie das Filmforum Schleswig-Holstein im Rahmen der Nordischen Filmtage Lübeck, das sie bis 2000 kuratierte. Seit 2001 ist sie Künstlerische Leiterin des Festivals.

 

 Saskia Wegelein absolvierte nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau ein Studium an der Uni Bremen: Kulturgeschichte Osteuropa, Soziologie und Kulturwissenschaften. Parallel war sie org.Leitung des „Theaterstudios Russische Schauspielkunst“ von Semjon A. Barkan. 2001 gründete sie episode-film als Produzentin für künstlerische Kurzfilme und Dokumentarfilme. Auszeichnung mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Silber für „Der Fährmeister“ von Jörg Bruhn. Seit 2002 ist Saskia Wegelein Mitarbeiterin im Filmbüro Bremen e.V.. 2016 war sie Jurorin für die BKM Kurzfilmförderung. Seit 2017 ist sie Ko-Geschäftsführung Filmbüro Bremen mit Ilona Rieke. Ihre Aufgabenbereiche sind: Filmförderung, Projektbegleitung, Politik und Finanzen

 

Kay Gerdes studierte in Kiel Philosophie, Französisch und Pädagogik. Anschließend folgten Aufbau und Leitung einer Medienwerkstatt in dem Kieler Kulturzentrum „Pumpe“. Dort erstellte er erste Dokumentarfilme u.a. über die Kieler Straßenbahn und das Arbeitserziehungslager Nordmark. Von 1989-92 war er Mitarbeiter einer Kieler Fernsehproduktionsfrma als Cutter und Kameramann. Seit 1992 ist Kay Gerdes als Cutter beim NDR tätig, und arbeitet auch im Rahmen von Ausbildung und Schulungen innerhalb und außerhalb des NDR. Zu seinen aktuellen Filmen zählen „In Kiel ist Revolution!“, Dokumentation über den Kieler Matrosenaufstand (zusammen mit Klaus Kuhl) und Nach dem letzten Schuss ist der Krieg noch nicht vorbei , Dokumentation über Kriegskinder und Kriegsenkel (zusammen mit Jess Hansen), für den die Filmemacher mit dem Publikumspreis des FFSH 2018 ausgezeichnet wurden.