Die Sommersprosse

Deutschland 2015; Regie: Frédérique Veith; 14 Minuten

Tillis siebzehn Sommersprossen sind ihr ganzer Stolz. Nicht nur, weil es so großen Spaß macht, sie zu zählen, sondern auch, weil sie die besondere Verbindung zu Tillis besten Freund Tim sind, der ganz genauso viele hat. Doch eines Tages ist aus Tillis Gesicht eine Sommersprosse verschwunden! Auch wenn Tim es nicht versteht, so möchte Tilli nicht mehr mit ihm spielen. Der Gedanke, ihr bester Freund könnte merken, dass sie ihr Gemeinsamkeitsmerkmal verloren hat, ist für die Siebenjährige unerträglich…
Vor der Kulisse norddeutscher Sommerlandschaft erzählt die Adaption des gleichnamigen Kinderbuchs von Thomas J. Hauck eine kleine Geschichte, die große Fragen behandelt. Auf was basiert eine Freundschaft? Woher weiß man, dass Freunde immer Freunde bleiben werden? Was verbindet, und was ist es, das einen ausgrenzt? Besonders als Kind kann ein Problem, so klein wie eine Sommersprosse, ganz groß und wichtig werden.

Frédérique Veith machte ihre ersten Filmerfahrungen in der Spielfilmredaktion des Saarländischen Rundfunks während ihres Volontariats in ihrer Heimatstadt Saarbrücken. Dann zog sie nach Berlin und absolvierte an der DFFB das Producer Programm 2003/2004. Neben ihrer Procducertätigkeit realisierte Frédérique Veith in Co-Regie ihren Erstlingsfilm FUSSBALLGÖTTINNEN, der 2006 ins Kino kam. Es folgten Kurzfilme und Videoinstallationen. Heute arbeitet sie in erster Linie als Autorin und Regisseurin für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Dabei realisiert sie Reportagen, Dokureihen, Dokudramen und entwickelt neue Formate, u.a. auch für den Ki.Ka (IM STACKINGFIEBER 2011, DIE KLASSIKKUTSCHE 2012).

Drehbuch
Frédérique Veith, Thomas J. Hauck
Kamera
Jide Tom Akinleminu
Kontakt
sommersprosse@frederiqueveith.de