Kleine graue Wolke

Deutschland 2012; Regie: Sabine Marina; 74 Minuten

Der subjektive experimentelle Dokumentarfilm setzt sich auf besonders
intensive Weise mit der Krankheit der 1000 Gesichter auseinander – Multiple Sklerose.
Laut Deutscher Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) sind weltweit geschätzt 2,5 Millionen Menschen an Multipler Sklerose erkrankt, davon doppelt so viele Frauen wie Männer.
Häufig wird die Diagnose im jungen Alter zwischen 20 und 40 gestellt verbunden mit einem radikalen Lebenswandel, die Entscheidung zu einer Therapie, die Umstellung im Beruf. Hilflosigkeit, Einsamkeitsgefühle und Depressionen sind in vielen Fällen die Folge.

Auch die junge Filmemacherin Sabine Marina wird mit Mitte Zwanzig durch die Diagnose Multipler Sklerose aus der Bahn geworfen. Sie macht sich auf den Weg, Betroffene kennenzulernen und herauszufinden, wer sie jetzt eigentlich ist und was mit ihr passieren wird – Eine authentische und mitreißende Reise durch die schwierige Psyche einer MS-Betroffenen.

Sabine Marina, geb. Volgmann (*1986) realisierte schon während der Ausbildung bei Studio Hamburg Atelier GmbH zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik erste eigene Kurzfilme und ist freiberuflich als Regisseurin und Drehbuchautorin tätig. Seit 2009 studiert sie Medienproduktion.
Im August 2011 wurde bei ihr Multiple Sklerose diagnostiziert.

 

Drehbuch
Sabine Marina
Kamera
Jonas Hieronimus
Kontakt
d.brych@fromo.de