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Deutschland 2017; Regie: Rainer Komers ; 29'45 Minuten

Ein flötender Zaun, gezähmte Landschaft: Menschen, Paare, Tiere, Pflanzen, Apparate bewegen sich, werden bewegt, warten, werden gewartet. Wasser, Feuer, Erde, Wind, die Gestirne. Ein weißer Hund beißt hartes Stroh, die weiße Maschine frisst weiche Kreide. Lotsen kommen und gehen, kreischende Achterbahn, Fuge von Bach, Finger, die ins Wasser schreiben: „We are alone.“ (R. Komers)

Northern Germany’s coastal landscapes juxtapose industrial and urban aesthetics in relation to man and nature in this expansive, cinematic film. POSITION REPORTS conveys, in a very sensory way, just how differently “time” is lived and experienced across all forms of life. (Big Sky IFF)

Rainer Komers, geboren 1944 in Guben. Filmstudium an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler. Filmprojekte in Alaska, Indien, Japan, Jemen, Kalifornien, Lettland und Montana; »Nome Road System« wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2004 ausgezeichnet, »B 224« mit dem Hessischen Filmpreis 2001, »Zigeuner in Duisburg« mit dem Preis der Deutschen Filmkritik 1980. Außerdem erhielt er den Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft, sowie ein Goethe-Stipendium in der Villa Kamogawa in Kyōto. Komers lebt in Berlin und Mülheim an der Ruhr.

Drehbuch
Rainer Komers
Kamera
Rainer Komers
Schnitt
Florian Pawliczek
Kontakt
r.komers@t-online.de

Vorführung: Sa 21. Apr 2018 18:00