Meine Lieben zu Hause

Deutschland 2014; Regie: Urte Alfs; 40 Minuten

Der Film ‚Meine Lieben zu Hause‘ erzählt nicht. Er zeigt die Orte, von denen sich eine Familie Ansichtskarten schrieb. Er bewegt sich zwischen dem Damals und dem Heute, zwischen dem Erinnern und dem Vergessen. Er lässt Raum zum Abschweifen – und Zeit zum Träumen. Er lädt ein zum Entdecken und führt in deutsche Ferienorte, die längst vergessen erscheinen.
Auf den Spuren der Familie Matzat reiste die Filmemacherin Urte Alfs im Sommer 2013 durch die Ferien- und Kurorte der ehemaligen DDR. Geleitet von 80 Postkarten, geschrieben von vier Generationen in der Zeit von 1953 bis 1990. Aus den Fragmenten entstand das poetische Portrait einer Reise, einer Familie und eines Landes im Verschwinden.

Urte Alfs, geboren am 26. Februar 1980 in Bad Oldesloe, studierte an der HFF Potsdam Babelsberg und an der KHM Köln. Heute arbeitet sie von Berlin aus als Filmemacherin, Medienkünstlerin und Editorin. Auf der Suche nach den Möglichkeiten filmischen Erzählens beschäftigt sie sich mit dem Weggeworfenen, dem Gefundenen und dem Begriff des Archivs. So war sie letztes Jahr auch mit Archivkunstfilm Osmose auf dem Filmfest Schleswig-Holstein vertreten.

Drehbuch
Urte Alfs
Kamera
Urte Alfs
Kontakt
urte.alfs@gmx.net