To B or to B flat – the composer Boudewijn Buckinx

Deutschland 2019; Regie: Viola Rusche, Hauke Harder; 88'25 Minuten

Portrait eines immens produktiven Künstlers, der radikal seinen eigenen Weg geht.
Wer bitte kommt auf die Idee, „Neun unvollendete Sinfonien“ zu schreiben — eine von ihnen vielleicht die kürzeste der Musikgeschichte? Oder „1001 Sonaten“ für Violine und Klavier — jede etwa eine Minute lang, aber insgesamt eins der längsten Werke überhaupt?
Der belgische Komponist Boudewijn Buckinx (*1945) ist ein Postmoderner, der auf spielerische Weise mit der Musikgeschichte umgeht. Seine Musik scheint vertraut und doch irritiert sie immer aufs Neue. „Gänseblümchen auf einer Wiese“, so bezeichnete Buckinx einmal seine 1001 Sonaten, die in dem Film eine Hauptrolle spielen, in den Nebenrollen die Sonne Spaniens und der belgische Regen. Letzterer allerdings war beim Dreh verhindert  – so wie man bei Buckinx eben immer auf Überraschungen gefasst sein muss.
„Warum ist meine Musik so einfach?  — Warum ist meine Musik so komplex?“ mit einem Augenzwinkern gibt Buckinx immer wieder neue Antworten auf diese Fragen und gewährt uns einen Einblick in seine künstlerische Haltung.

Der Dokumentarfilm feiert beim Filmfest SH seine PREMIERE.

Viola Rusche, 1960 geboren in Kiel, lebt als freie Cutterin und Filmemacherin in Berlin.

Hauke Harder, 1963 geboren in Heide/Holstein, lebt als Komponist und Filmemacher in Berlin

Weitere gemeinsame Filme der beiden Filmemacher sind „A SHAPE OF TIME – the composer Jo Kondo“ (2016),  „ZEILE FÜR  ZEILE – Ein Film über den Komponisten Ernstalbrecht Stiebler“ (2014) oder „NO IDEAS BUT IN THINGS – The composer Alvin Lucier“ (2012)

 

 

Drehbuch
Viola Rusche, Hauke Harder
Kamera
Johannes Imdahl
Schnitt
Viola Rusche
Ton
Hauke Harder
Kontakt
info@boudewijn-buckinx-film.net

Vorführung: Sa 11. Mai 2019 14:00